„Zwar erholt sich die Wirtschaft wieder, doch auch in Zukunft werden Umbrüche und Katastrophen Unternehmen erschüttern. Nur wenn Manager auf detaillierte Pläne verzichten, Macht abgeben und Experimente zulassen, machen sie ihre Organisation so anpassungsfähig, daß sie zukünftige Stürme überlebt.“
So beginnt der Artikel von Ronald Heifetz, Alexander Grashow und Marty Linsky in der Oktober-Ausgabe des Harvard Business Manager, der anschließend darlegt, wie sich Führung den neuen Umständen gegenüber verändern muß, damit ständige Anpassungsfähigkeit als Überlebens- und Erfolgsfaktor gewährleitet ist:
- Für Unternehmen sehen die Autoren die Notwendigkeit, Ungleichgewichte zu akzeptieren, damit die Mitarbeiter offen für Veränderungen bleiben und Führungsstärke zu fördern, indem Menschen auf allen Hierarchieebenen ermutigt werden zu experimentieren und neue Lösungen zu finden.
- Für das Individuum empfehlen die Autoren, sich bei der Veränderung des eigenen Führungsstils nicht selbst auszubeuten, eine gesunde Balance zwischen Realismus und Optimismus zu entwickeln, Rückzugsmöglichkeiten und Gespräche mit Vertrauten zu suchen, mehr Gefühle am Arbeitsplatz zu zeigen und vor allem: Sich selbst nicht zu verlieren!

